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I.G. Schwarz-Weiß Fotoclub Weil der Stadt e.V.

Aufgrund der Coronapandemie gibt es momentan keine persönlichen Monatstreffe oder Exkursionen! Wir warten auf das Abflauen der Pandemie.

Bleiben Sie gesund!

Aktuelles

 

Thema unser Fotoausstellung für 2021:  In Kontakt

Kontakte sind im Wortsinne „Berührungen“, z.B. im Tanz, im Sport (Ballkontakte), beim Händeschütteln, beim Kuss. Kontakte sind Verbindungen, die vorübergehend hergestellt werden, analoge und digitale, z.B. an einer Oberleitung oder über ein digitales Kontaktformular oder eine Videokonferenz, oder ein Telefon.
Durch die lange Erfahrung mit Kontaktbeschränkungen haben wir alle den Wert von Kontakten individuell erfahren können. Der Begriff ist also aktuell und sicher bis 2022 von Interesse und mehr oder weniger stark emotional getönt.


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Unsere Fotoausstellung 2020: tROTzdem

Um in diesem Jahr die Bilder unserer alljährlichen Fotoaustellung tROTzdem 'coronakonform' zeigen zu können, haben wir eine offene Präsentation außen an der Wendelinskapelle gewählt und darüber hinaus die Gelegenheit genutzt, noch weitere Fotos auf LKW-Planen auch an den Bauzäunen am Marktplatz unserer Stadt dem Laufpublikum nahe zu bringen.

Wir können sagen, daß unsere Ausstellung auch in diesem Jahr einen hohen Zuspruch erfahren hat.


Fotos von der Ausstellung 2020

Das Auto ist auch rot

Die Farbe passt auch

Fotos an der Kapelle class="h-64 w-full rounded-t pb-6 object-cover" />

Die Ausstellung an der Wendelinskapelle

Passend zum Eingang zur Baustelle " class="h-64 w-full rounded-t pb-6 object-cover" />

Eingang zur Baustelle

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Wir über uns
I.G. Schwarz-Weiß - Fotoclub Weil der Stadt

Es ist eine Kunst, der hitzigen Hast der Zeit Einhalt zu gebieten.
Die Kamera schluckt, sobald der Auslöser gedrückt wird, den Augenblick und gefriert ihn unverlierbar ein. Wer knipst, verwandelt sich in einen Magier, falls er den bedeutsamen Moment erwischt: den Nebelhauch über den Gräsern, das scheue Lächeln der Passantin, den explosiven Aufprall der Regentropfen auf dem Asphalt.
Hinter der Kamera wird die Beschaffenheit der Welt befragt. Hinter der Kamera bereichert sich´s mit gesunder Gier ohne Schaden für Welt und Mitmenschen. Empathie und Reflexion stellen sich ein.
Fotografinnen und Fotografen halten die Kamera solistisch zwischen sich und die Welt. Zusammen in einen Club passen sie eigentlich nicht. Zu verschieden! Den Schärfefanatikern und den Dokumentaristinnen kann die Pleuelstange der Lokomotive gar nicht scharfkantig genug glänzen. Die Romantikerinnen und die Lyriker dagegen baden im hellen Flirren verschwimmender Flügelkonturen. Die Sozialkritiker sehen nicht, worauf die Naturphilosophinnen schauen. Die Alltagskriegsreporterinnen wundern sich über die Aktfotografen.
Und eben das beflügelt uns seit 1993, wenn wir einander unsere Fotos zeigen. Es ist zum Staunen, was die anderen gesehen haben. Die Konfrontationen bewahren uns davor, fühllos und gedankenlos zu werden. Ja, auch im Club gilt, dass Herrlichkeit das Jahr säumt, wie Friederike Mayröcker sagt.
Ohne Lernprozesse, die Bildgestaltung, Kameratechnik und Bildbearbeitung betreffen, geht aber nicht genug voran. Wir verfügen in unseren Reihen über Spezialistinnen und Spezialisten für rigoros klugen Bildbeschnitt, raketenhafte Bildprozessierungsbrillianz, raffinierte Studiobeleuchtung und gelassenste Flaneursnonchalance.
Wir besitzen ein Schwarz-Weiß-Labor, einen Beamer, eine Galeriewolke im Internet und noch viel mehr.
Höhepunkt jedes Jahres ist die Ausstellung in der Wendelinskapelle. Einmal sind wir viruspandemiehalber ins Freie ausgewichen.
An jedem zweiten Donnerstag des Monats treffen wir uns in der eigenen zweizimmrigen Clubsuite in einem Haus des alten Villa-Areals. Im Falle großer Infektionsgefahr begegnen wir einander in Videokonferenzen.
Gäste sind uns willkommen. Sprechen Sie mit unserem Vorsitzenden Matthias Fink (Telefon 07033-5488912).

... und stets für F a r b e offen

Unser Name ist nicht zwingend Programm. Auch wenn sich viele von uns hin und wieder ganze Nächte in der clubeigenen Dunkelkammer um die Ohren schlagen (insbesondere vor Ausstellungen), betrachten wir auch sehr gerne Farbfotografien. Nur manchmal sind wir der Ansicht, dass Schwarz-Weiß eben doch etwas bunter als Farbe ist. Und zwar dann, wenn die Bildaussage durch die Reduzierung auf Graustufen gewinnt. In unseren Ausstellungen bewegt sich der Schwarz-Weiß-Anteil zwischen 25% und 75% - meist abhängig vom Thema. Wer also nur in Farbe fotografiert ist bei uns genauso herzlich willkommen wie der Laborfreak.

Analog oder DIGITAL?

Das ist hier keine Frage. An solchen "Glaubenskriegen" beteiligen wir uns nicht. Denn bei uns zählen Bild und Bildaussage und nicht unbedingt der Entstehungsweg. Wer sein Handwerkszeug kennt, kann auch mit einer einfachen Ausrüstung gute Bilder erzeugen - und umgekehrt kann man auch mit der größten und neuesten High-Tech-Ausrüstung schlechte Fotos machen. Wir sind bunt gemischt von "rein analog" über "sowohl als auch" bis hin zu "rein digital".

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